Dietz Joppien Architekten auf der 16. Internationalen Architekturbiennale in Venedig

30.08.2018
Dietz Joppien Architekten auf der 16. Internationalen Architekturbiennale in Venedig

 





 



28 Jahre lang ist Deutschland vereint, exakt so lange, wie die Berliner Mauer (1961–1989) bestand. Zu dieser Zeitengleiche zeigen GRAFT und Marianne Birthler ab dem 26. Mai 2018 im Deutschen Pavillon auf der 16. Internationalen Architekturbiennale in Venedig die Ausstellung „Unbuilding Walls“.



Die Ausstellung reagiert auf gegenwärtige Debatten über Nationen, Protektionismus und Abgrenzung. Im deutschen Pavillon nehmen GRAFT und Marianne Birthler die Zeitengleiche zum Anlass, die Auswirkungen von Teilung und den Prozess der Heilung als dynamisches räumliches Phänomen zu untersuchen. Bezugnehmend auf das übergeordnete Biennale-Thema „Freespace“ der Architektinnen von Grafton, liegt besonderes Augenmerk auf herausragenden stadt- räumlichen und architektonischen Beispielen.



Ganz konkret wird anhand von architektonischen Projekten auf dem ehemaligen Grenzstreifen untersucht, was in den letzten 28 Jahren auf diesem beispiellosen Leerraum inmitten einer neuen Hauptstadt passiert ist. Die Heterogenität verschiedenster Ansätze, Typologien, Akteure und Resultate zeigt die Breite der Architekturdebatten und Lösungen.



Die Ausstellung soll das Leben mit Mauern sichtbar und erlebbar machen. Neben der deutschen Mauer-Erfahrung geht es deshalb auch um aktuelle Barrieren, Zäune und Mauern jenseits dieser nationalen Perspektive. Im Zuge der Vrobereitungen zu Unbuilding Walls bereiste ein Journalistenteam Grenzmauern in aller Welt. Die Arbeit wird im Deutschen Pavillon präsentiert.



 



                                http://www.labiennale.org/en/architecture/2018/16th-international-architecture-exhibition



                                https://www.unbuildingwalls.de/



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