Schulungszentrum Flughafen

Airport · Frankfurt a.M. - 1999

Bauherr: Flughafen Frankfurt a. M. AG (heute Fraport AG)

Leistungsphasen: 1-9

 

Hundert Meter neben einer der am stärksten frequentierten Autobahnen Europas, der A66, sollte auf dem Areal des Flughafen Rhein Main ein Maximum an Identität und Qualität für das zentrale Ausbildungszentrum geschaffen werden. Zugleich fordern die großmaßstäblichen Nachbargebäude eine klare und architektonisch reduzierte Sprache. Das Bedürfnis nach physischer Präsenz führte zur Entwicklung einer besonderen Fertigteiloberfläche, die den signifikanten Ausdruck unterstreicht.
In Zusammenarbeit mit der Firma Imbau aus Frankfurt entstand eine elementierte Betonfassade mit Glaseinschlüssen. Die Oberfläche sollte zugleich weich, aber auch reflektierend sein und eine farbige Fassadenoberfläche mit »Tiefe« bilden. Daher war es die Idee, eine Betonvorhangfassade aus großen Tafeln mit einer gläsernen Oberfläche zu bauen. Erstmalig wurde eine Betonoberfläche entwickelt, die in einem mit der Herstellung von Waschbeton vergleichbaren Verfahren rezykliertes Sicherheitsglas als Zuschlagstoff verwendet. Die Fassade reflektiert, ohne zu blenden. Durch die kleinteilige Lichtbrechung verändert sie sich ständig analog zum Licht der Umgebung.