Messehalle 2

Messe Charlottenburg-Wilmersdorf · Berlin - 2011

Bauherr: Messe Berlin GmbH

Wettbewerb: Ankauf

 

Das Konzept zielt auf eine zurückhaltende und auf Raumbildung orientierte Lössung, die eine räumliche Dominanz gegenüber dem Südeingang von Oswald Mathias Ungers bewusst vermeidet. Daher wird die Projektidee der neuen Messehalle durch zwei Motive geprägt:
_Aufgreifen der Richtung der historischen Leitbauten
_Aufgreifen der Stärke des elliptischen Freiraumelementes des nördlich gelegenen Sommergartens und dessen Transformation in ein freiräumliches wie architektonisches Element als Schlussstein der Messe.
Insofern erfolgt der Dialog zwischen der halbrunden Eingangsrotunde und der neuen Messehalle mit der Gesamtstruktur durch Ergänzung einer geometrisch klaren Form. Die als Ellipse ausgeformte Dachlandschaft in Analogie zur Freiraumlandschaft der Messe setzt ein starkes Zeichen, respektiert aber in gleicher Weise die industriell ästhetisch geprägte Baugestalt der Gebäude von Ungers.
Eine 1- geschoßige Halle formuliert hier einen großzügigen und multifunktionalen Raum innerhalb der Messestruktur, der sich an dieser wichtigen Stelle von der Rationalität gestapelter Messehallen löst, aber deren funktionale Logik aufgreift. Unter funktionalen Aspekten ergeben sich durch die Ebenerdigkeit in Anlieferung und in Auf- und Abbauphasen große logistisch - organisatorische Vorteile.