Berta-Jourdan-Schule - Ausbildungsküche und Schulmensa

Adlerflychtstrasse · Frankfurt/M - 2009

Bauherr: Stadt Frankfurt

Leistungsphasen: 2-9

Fläche BGF: 1.200 qm

 

Das Umfeld der Schule im Nordend ist geprägt durch eine dichte Blockrandbebauung, wobei die Schule selbst ein Gebäude aus den 1960er Jahren ist. Sie besteht aus zwei Riegeln, die durch ein zentrales Treppenhaus verbunden sind, ergänzt durch einige Flachbauten. Diese bilden zusammen mit einer großzügigen Aufständerung im EG unterschiedliche Hofsituationen mit großer Aufenthaltsqualität für die Schüler. Ziel des Projektes ist es daher diese Sitauation zu bewahren und den Pavillon in diese Situation zu integrieren.
Der Neubau des Unterrichtsbereichs Systemgastronomie ist eine Maßnahme im Zuge der Umsetzung des Schulentwicklungsplans berufliche Schulen. An den Beruflichen Schulen Berta Jourdan sollen zukünftig Schüler für den späteren Einsatz in Betrieben der Systemgastronomie in einem professionellen Umfeld ausgebildet werden. Zur Durchführung der Ausbildung sind Räumlichkeiten erforderlich, in denen die Arbeitsbedingungen in den Betrieben realitätsgetreu nachgebildet werden. Die Räumlichkeiten wurden für den Unterricht von 60 Schülern, aufgeteilt in 4 Klassen ausgelegt, es können bis zu 300 Essen am Tag ausgegeben werden.
Der Neubau selbst schiebt sich als Pavillongebäude flach unter den aufgeständerten Westflügel des Schulgebäudes und bildet einen neuen Abschluss des Schulhofs zur Adlerflychtstrasse. Dabei wurden dei Geschosshöhen aus dem Bestand abgeleitet. Der Pavillon erhebt sich auf einem massiven Sockel mit Nebenräumen und Lager, dessen Körperhaftigkeit durch die einheitlich dunkle Färbung der Klinkerfassade betont wird. Hierüber öffnet sich das Erdgeschoss als Licht durchfluteter Raum und lässt seine Umgebung an den Aktivitäten im Inneren teilhaben.