Hochhaus Sparkasse Frankfurt

Frankfurt a.M. - 2000

Bauherren: Frankfurter Sparkasse – Württembergische Hypothekenbank

Fläche BGF: 95.000 qm

 

Die Gestalt des Gebäudes entwickelt sich aus dem städtebaulichen Kontext und fügt sich zu einer skulpturalen Einheit zweier individuell gestalteter Hochhäuser. In diesen Hochhäusern speigeln sich die verschiedenen Identitäten beider Bauherren wider, die Baukörper gehen jedoch gleichzeitig eine harmonische Synthese ein. Die klare Geometrie und kantige Ausformung der Baukörper definiert eine prägnante Gebäudesilhouette, die die besondere Position an der Wallanlage angemessen aufnimmt. Mit dem Ziel der Ausbildung einer klaren Identität des Ensembles sowie einer optischen Verschlankung und nicht zuletzt einer Integration des Gebäudes in die Stadtsilhouette, wird besonderes Augenmerk auf die Komposition der Gebäudespitzen gelegt. Durch diese differenzierte Ausformung der Gebäudekubatur wandeln sich die Doppeltürme je nach Perspektive und Standpunkt des Betrachters in der Stadt in ihrer Erscheinung. Dabei spielt der offene Raum zwischen den Häusern statdträumlich, visuell und nicht zuletzt für die Nutzer eine entscheidende Rolle. Es entsteht einerseites eine räumliche Offenheit, andererseits eine starke Verflechtung mit dem städtischen Organismus und daraus resultierend, eine dementsprechende identitätsprägende Dramaturgie des Ensembles. Die Grundstruktur basiert dabei auf zwei parallel angeordneten Gebäuden, die in jedem Geschoss über Brücken verbunden sind und deren Anordnung nach differenzierten Untersuchungen zum Blickwinkel versetzt konzipiert wurden. Jedes Hochhaus kann insofern selbstständig funktionieren. Ein jeder Turm ist dabei pro Geschossebene in 2 Einheiten von 875 m2 BGF bzw. von 975 m2 BGF unterteilbar, sowie als eine zusammenhängende Einheit von 1850 m2 BGF (ohne Brückenfläche) vermietbar. Somit bilden 87% aller Bürogeschosse potentielle Einheiten von 1.850 m2 BGF.